Logistik Blog
Wissen vernetzen – Impulse geben
Presseschau KW 27
30. Juni 2008 von
Christine Contreras
Keine Zeit zum Zeitunglesen? Kein Problem – hier finden Sie Links zu regionalen Medienberichten aus Rhein-Main, die Logistik, Mobilität, Wissen, Bildung und Regionalentwicklung zum Thema hatten. Der Rückblick umfasst die Nachrichten aus der laufenden Kalenderwoche 27.
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Aktuelle Einsichten zum Thema Logistikflächen in Rhein-Main
25. Juni 2008 von
Manuela Wehrle
Auf dem Regionalforum Logistik Mainz/Rheinhessen, über das wir hier im Blog bereits mehrfach berichtet haben, fand auch ein Workshop zum Thema Flächen und Immobilien statt. Die Workshopteilnehmer waren sich einig darüber, dass es in Rhein-Main und insbesondere im näheren Umkreis vom Frankfurter Flughafen nach wie vor zu wenig Logistikflächen gibt, vor allem großflächige. Unter den diskutierten Handlungsempfehlungen finden sich strategisches Landbanking, mehr PPP-Projekte und eine stärkere Berücksichtigung des Themas Logistikimmobilien in der Hochschulausbildung. Diesen Workshop nehmen wir zum Anlass, einmal über aktuelle Entwicklungen im Bereich Logistikflächen in Rhein-Main zu berichten: Ergebnisse aus dem Logistikimmobilien-Report Deutschland 2008, Ergebnisse einer aktuellen Studie zu Gewerbeflächennutzungen im Umfeld deutscher Flughäfen und der Hinweis auf den Logistikflächenkatalog der Wirtschaftsförderung Region Frankfurt RheinMain.
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Hessischer Mobilitätskongress in diesem Jahr mit Schwerpunkt Logistik
23. Juni 2008 von
Manuela Wehrle
In diesem Jahr führt das Land Hessen bereits zum sechsten Mal den Hessischen Mobilitätskongress durch. Schwerpunkt der diesjährigen Veranstaltung ist folgendes Thema: “Logistik der Zukunft – Branchen- und Verkehrswachstum nachhaltig gestalten”. Insbesondere sollen zwei Fragen diskutiert werden: Wie wird sich die Logistik in Zukunft darstellen? Was werden die wesentlichen Herausforderungen sein, denen sich die Logistik wird stellen müssen? Der Kongress findet am 4. November 2008 in Fulda im Maritim Hotel statt.
Das Programm zum Kongress steht bereits fest. Dr. Alois Rhiel, Staatsminister im Hessischen Ministerium für Wirtschaft, Verkehr und Landesentwicklung wird den Kongress mit einem Vortrag über “Logistik der Zukunft – Branchen- und Verkehrswachstum nachhaltig gestalten” eröffnen. Es folgt eine Reihe hochkarätiger Referenten. Unter anderem wird Prof. Christopher Jahns, wissenschaftlicher Leiter von Logistik RheinMain und Rektor der European Business School, über “Die Zukunft der Logistikdienstleistungsbranche 2025 – Methoden, Szenarien, Highlights” referieren. Er wird auf Ergebnisse der aktuellen Studie des Supply Management Institute zur Zukunft der Logistik-Dienstleistungsbranche in Deutschland 2025 eingehen. Darin geht es beispielsweise um Themen wie Ressourcenknappheit, Fachkräftemangel und Rolle der Entwicklungs- und Schwellenländer.
Darüber hinaus werden Referenten von der TU Darmstadt, vom Fraunhofer ATL Nürnberg und von hessischen Logistikunternehmen erwartet. Eine Podiumsdiskussion zur Qualität der Infrastruktur aus Voraussetzung für nachhaltiges Logistik-Wachstum bildet den Abschluss des Kongresses.
Weitere Informationen zum Programm, zu Anfahrt und Anmeldemöglichkeiten sind im Internet zu finden unter “www.mobil-in-hessen.de”.
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EU fördert Kooperationsprojekte im Bereich Transport und Logistik
18. Juni 2008 von
Manuela Wehrle
Die EU bietet bekanntlich sehr viele Förderprogramme für alle möglichen Themen und Bereiche. Ein Programm zur Förderung der grenzübergreifenden, transnationalen und interregionalen Zusammenarbeit von Partnerorganisationen aus verschiedenen europäischen Ländern ist Interreg. Die Struktur dieses Programms ist komplex, es bietet Möglichkeiten für verschiedene Regionen in Europa und es werden Projekte zu verschiedenen Themen gefördert, u.a. auch im Bereich Transport und Logistik. Logistik RheinMain war gestern auf einem Projektentwicklungsworkshop in Brüssel vertreten, auf dem Ideen für zukünftige europäische Projekte in diesem Bereich besprochen wurden. Um eine Vorstellung davon zu bekommen, um welche Art von Projekten es im Interreg-Programm zum Thema Transport und Logistik geht, hier zunächst einmal ein paar Beispiele für bereits laufende oder abgeschlossene Projekte:
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Presseschau KW 24
15. Juni 2008 von
Christine Contreras
Keine Zeit zum Zeitunglesen? Kein Problem – hier finden Sie Links zu regionalen Medienberichten aus Rhein-Main, die Logistik, Mobilität, Wissen, Bildung und Regionalentwicklung zum Thema hatten. Der Rückblick umfasst die Nachrichten aus der Kalenderwoche 24
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Von der Vision zum Weg in die Zukunft – Rückblick auf das Regionalforum
13. Juni 2008 von
Christine Contreras
Über 80 Teilnehmer haben am vergangenen Mittwoch an unserem Regionalforum Logistik Mainz/Rheinhessen teilgenommen. Neben den Vorträgen von Dr. Carsten Kühl, Franz Ringhoffer und Prof. Stefan Walter standen insbesondere die Workshops und damit die Ideen und Anliegen der Teilnehmer im Vordergrund. Sehr engagiert wurde in allen zehn Gruppen diskutiert und viel gab es im Anschluss aus den Diskusionen zu berichten. Erste Arbeitsgruppen haben sich schon jetzt über den Tag hinaus gebildet und die Nachfrage nach einer Folgeveranstaltung war groß.
Bereits im Juli wird es weitere Informationen über den Fortgang der geplanten Veranstaltungsreihe geben. Die Dokumentation mit den Inhalten der Tagungsmappe und einem kurzen Videoprotokoll sowie den Ergebnissen der Workshops wird demnächst auf unserer Webseite zum Regionalforum zum Download bereit stehen.
Wir möchten uns an dieser Stelle gemeinsam mit Frau Wensch (IHK Rheinhessen) und Herrn Nink (Logistikoordinator Rheinland-Pfalz) noch einmal ausdrücklich bei allen Teilnehmern für Ihr Engagement bedanken und freuen uns auf die weitere Zusammenarbeit!
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In- und Out-Liste der Clusterentwicklung
10. Juni 2008 von
Manuela Wehrle
Heute veranstaltete die Hessen Agentur in Wiesbaden das Symposium „Regional Success Strategies for Cluster Development“. Auf dem Symposium berichteten Cluster-Experten aus verschiedenen europäischen Ländern und Institutionen von ihren Erfahrungen bei der Initiierung und Koordinierung von Clusterinitiativen. Das Symposium bildete den Abschluss des EU-Projekts “Global Cluster”. Die Teilnehmer des Symposiums setzten sich zusammen aus Clustermanagern sowie weiteren mit dem Thema Clustermanagement beschäftigten Vertretern aus den Bereichen Wirtschaftsförderung, Wissenschaft, Verbände, Kommunen, Kammern u.a. Diese kamen nicht nur aus Deutschland, sondern auch aus Ländern wie Polen, Estland, Slowenien und Italien. Ich habe für Logistik RheinMain an dem Symposium teilgenommen.
Den Auftakt des Symposiums bildete der Vortrag einer Mitarbeiterin der EU-Kommission. Sie gab einen Überblick über aktuelle Entwicklungen beim Thema Clusterentwicklung auf EU-Ebene. Unter anderem präsentierte sie eine Liste der „Ins“ und „Outs“. Diese möchte Ihnen, liebe Leser, nicht vorenthalten.
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Fußball-EM: Rasen auf Rollen
9. Juni 2008 von
Dr. Heiko von der Gracht
von Dr. Heiko von der Gracht
Head of Center for Futures Studies in Logistics & SCM
Supply Management Institute (SMI)
(via www.supplyinstitute.org)
- Wohin der Rasen muss, ist klar – doch woher kommt er?
- Eine Wissenschaft für sich
- Logistik in der Fußballnische
Dass der EM-Rasen nicht in den Stadien wächst, ist allgemein bekannt. Der Rollrasen hat, wie sein Name suggeriert, sozusagen Räder. Er wächst 13 Monate lang auf speziellen Feldern, wird dann „geerntet“, also vom Boden geschält, auf Hülsen gewickelt, in Folie verpackt und per Spezialtransport direkt ins Stadion gefahren, wo er in nur zwei Tagen ausgerollt und spielbereit gemacht wird.
Rasende Rasenspediteure
Es sind Logistikspezialisten, die den Rasen zum Fußball bringen. Traditionell ist das ein Mittelstandsgeschäft: Während die Global Player die Strategie „Alles aus einer Hand“ fahren, spezialisieren sich die kleinen und mittleren Unternehmen auf Nischen wie die Rasenlogistik, die sie perfekt beherrschen. Spezialisten wie der Spediteur Schuldes, der mit 40 Mitarbeitern und zwanzig 40-Tonnern in ganz Europa unterwegs ist, um die kostbare Fracht bei Großveranstaltungen im Stundentakt abzuliefern: Aufladen, Transportieren, Abladen – und retours. Was bei diesen Spezialtransporten schief gehen kann, dass Millionensummen und sogar Drohbriefe an einem trivialen Stück Rasen hängen, das illustrieren die großen Rasendebakel der Fußballgeschichte (s.u. “Das Trauma von Mexico City”).
Extreme Prozesssicherheit
Wenn einer der Fußball-Heroen beim kritischen Elfmeter wegknickt und die Kugel in die Wolken donnert, dann ist ausnahmsweise nicht der Schiri, sondern – siehe Beckhams legendäre Elfer-Fahrkarte – natürlich der Rasen schuld. Eben weil das im verrückten Fußballgeschäft so ist, hat sich das Rasenkompetenz-Team der letzten WM zum Beispiel mit einer Summe versichert, die zwar ebenfalls geheimgehalten, aber in Versicherungskreisen als „ausgesprochen komfortabel“ bezeichnet wird: Beim Rasen hört der Spaß auf. Weil das so ist, wird von den beteiligten Logistikern eine extreme Prozesssicherheit und Schnelligkeit verlangt – und jede Menge Eventualstrategien in der Schublade. Denn im Ernstfall müssen komplette Rasenpartien in Windeseile ausgewechselt werden. Die Logistiker schützen ihre Prozesse mit dicken Protokollen und Dokumentationen. Die wenigen Rasenzüchter dieses Planeten arbeiten seit Jahren mit ihren Hausspediteuren zusammen. Sie verlangen von ihren Dienstleistern einen hohen Care Faktor: Sie wollen sich bestens aufgehoben fühlen.
Pflegelogistik
Dass Logistik schon lange nicht mehr nur Transport, sondern Versorgung bedeutet, zeigt sich an der Pflegelogistik: So ein meisterschaftlicher Rasen wird alle zwei Tage gemäht, pro Woche ein- bis zweimal mit großen Vakuum-Bürstensaugern abgesaugt, jede Woche mehrmals gestriegelt und regelmäßig mit der Stollenwalze bearbeitet, alle vier Wochen gedüngt. Das ist alles kein Geheimnis. Ein absolut perfekt gehütetes Geheimnis ist dagegen, wo die Spezialtransporte den berühmten Rasen aufladen: Die Standorte der Aufzuchtfelder werden mit einer an Paranoia grenzenden Akribie streng geheim gehalten. So verrückt sich manche Fußballfans gebärden, wäre die Gefahr von Sabotageakten einfach zu groß.
Das Trauma von Mexico City
| Der Tag | 29.6.1986 |
| Der Anlass | WM-Endspiel Argentinien – Deutschland (3:2). |
| Der Austragungsort | Acteca-Stadion, Mexico City |
| Die Rasensituation | In einem Wort: desolat. |
| Der Befund | Trotz aufopferungsvoller Arbeit des Head Greenkeepers und seiner Helfertruppe klaffen große braune Flächen verdorrten Rasens auf der Spielfläche. |
| Die Reparatur | In ihrer Verzweiflung pinseln die Helfer die braunen Halme mit grüner Farbe an. |
| Die Folgen | Vielleicht hätte ein Schild „Frisch gestrichen“ geholfen. Da die Farbe nicht vollständig abgetrocknet war, färbte sie auf den Ball ab, der deshalb alle paar Minuten ausgewechselt werden musste. Eine einmalige Aktion in der WM-Historie. |
| Die Analyse | Logistik heißt Versorgung. Bricht die Pflegelogistik des Rasens zusammen, sind die Folgen für internationale Sportgroßevents nahezu unabsehbar. |
Gefährliches Pflaster Rasen
Der deutsche Landschaftsarchitekt Ernst vom Vorstand der Deutschen Rasengesellschaft erhielt für seine Arbeit bereits viel Anerkennung – und Drohbriefe. Einen, an den er sich mit besonderem Schaudern erinnert, drohte ihm eine Millionenklage an, „falls die Arminia Bielefeld nicht aufsteigt!“ Wie das? Der Torwart der Arminia war bei einem Punktspiel auf winterlichem Rasen ausgerutscht und ließ einen haltbaren Schuss ins Tor. Der erboste Fan und Drohbriefschreiber machte dafür den Rasenexperten verantwortlich – und drohte mit Regress.
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Regionalforum Logistik: Letzte Gelegenheit zur Anmeldung!
5. Juni 2008 von
Christine Contreras
Auf Wunsch vieler Interessenten haben wir die Anmeldefrist für das Regionalforum Logistik noch einmal verlängert. Sie haben nun noch bis Montag, den 9. Juni die Gelegenheit sich anzumelden. Dies können Sie direkt über unsere Webseite tun:
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Future of Logistics: Rückblick auf die Zukunftskonferenz
4. Juni 2008 von
Florian Schick
von Florian Schick
Head of Strategic Planning, Future of Logistics Conference
Supply Management Institute (SMI), European Business School (EBS)
Die Zukunft ist hier
Vorhersagen sind schwierig – besonders, wenn sie die Zukunft betreffen. Das betrifft nicht nur den Ölpreis im nächsten Jahr, das nächste Erdbeben in Asien oder die Erfindung, die unsere Energieprobleme für immer löst. Der Blick in die Zukunft lohnt sich – gerade in der Logistik. Abseits täglich neuer Wortschöpfungen und Trendableitungen aus Gegenwart und Vergangenheit liegen die Quellen nachhaltiger Wettbewerbsvorteile in der Antizipation der Zukunft. Angenommen, der pandemische Killervirus schlägt doch zu: Wie werden Milliarden Menschen mit den lebensrettenden Medikamenten versorgt? Die Health Care Logistics hat die Antwort darauf – oder hat sie sie nicht? Was müssen die Globalen Supply und Distribution Netzwerke leisten? Wie entwickeln sich Marktumfeld und politische Rahmenbedingungen? Eine Frage, der eine ganze Konferenz gewidmet war.
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