HOLM: Hessen international als Forschungs- und Unternehmensstandort profilieren

13. Januar 2009 von Christine Contreras

Pressemitteilung des Hessischen Ministeriums für Wirtschaft, Verkehr und Landesentwicklung vom 8.Januar 2009:

In Frankfurt am Main wurde am Donnerstag die Gründungsurkunde zur Einrichtung des Vereins zur Umsetzung des “House of Logistics & Mobility” (HoLM) unterzeichnet.

Zu den Gründungsmitgliedern zählen neben dem Land Hessen, das durch Wirtschaftsminister Alois Rhiel und Finanzstaatssekretär Walter Arnold vertreten war, auch die Stadt Frankfurt am Main, vertreten durch Wirtschaftsdezernent Boris Rhein. Für die Wirtschaft unterzeichneten Vorstandsmitglied Herbert Mai der Fraport AG und RMV-Geschäftsführer Volker Sparmann die Gründungsurkunde. Der Bereich Wissenschaft wurde durch die TU Darmstadt, die European Business School (EBS), die Goethe-Universität und die Fachhochschule Frankfurt, durch ihre Präsidenten oder Präsidiumsmitglieder vertreten.
Wie Minister Rhiel mitteilte, hat der Verein die Aufgabe Voraussetzungen für die Realisierung eines “House of Logistics & Mobility” im Frankfurter Stadtteil Gateway Gardens zu schaffen. Dazu sollen Arbeitskreise eingerichtet werden, die Perspektiven für gemeinsame Forschungs- und Bildungsprojekte zwischen Unternehmen und Hochschulen entwickeln sollen. Zudem sollen weitere Unterstützer für das “House of Logistics & Mobility” gefunden werden – hier stehen vor allem Unternehmen, weitere Hochschulen und Verbände mit Bezug zu Fragestellungen aus den Bereichen Logistik, Mobilität und Verkehr und Blickpunkt.Mittelfristig soll so eine Einrichtung entstehen, die die Spitzenforschung der Hochschulen miteinander vernetzt, Unternehmen mit in Forschung und Ausbildung einbindet und die neue Angebote in Aus- und Weiterbildung mit den Partnereinrichtungen anbietet. „Mit der Gründung des HoLM-Vereins schaffen wir die Voraussetzungen, um Hessen international als Forschungs- und Unternehmensstandort, an dem innovative Projekte und Produkte für eine nachhaltige Logistik und Mobilität der Zukunft entwickelt werden, zu profilieren“, so Rhiel. „Unser Standort ist existentiell abhängig von einer hervorragenden Infrastruktur,“ führte Stadtrat Boris Rhein ergänzend aus. „Mit dem HoLM können wir diese langfristig sichern, aber Mobilität darf nicht allein auf wirtschaftliche und technische Aspekte verengt werden, sondern muss alle Aspekte wachsender Mobilität berücksichtigen.“ Deswegen soll das HoLM Priorität auf integrierte Mobilitätskonzepte bestehend aus Verkehrsvermeidung, Verkehrsverlagerung und verträgliche Abwicklung legen.

Der nächste Schritt wird die Einrichtung einer Geschäftsstelle sein, die ihren Sitz in der Nähe des geplanten Standortes „Gateway Gardens“ nehmen soll. Die beteiligten Unternehmen und Institutionen haben sich bereit erklärt, die Gründungsinitiative finanziell zu unterstützen und stellen gleichzeitig Personal für den Betrieb der Geschäftsstelle zur Verfügung.

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