Logistiker sind die Problemlöser
8. März 2010 von
Manuela Wehrle
Unter diesem Motto widmet sich die März-Ausgabe des Wirtschaftsmagazins brand eins erstmals komplett dem Thema Logistik. In den Beiträgen kann man beispielsweise lesen, wie und warum Tante-Emma-Läden reaktiviert werden, wie wahrscheinlich ein neuer Eisenbahn-Boom in den USA ist oder wie Slumbewohner in Caracas über eine Seilbahn an die Stadt angebunden werden. In weiteren Artikeln wird das noch nicht gehobene Potenzial im kombinierten Verkehr herausgestellt, es wird in die Zukunft der Post mit sich (fast) von selbst zustellenden Päckchen geschaut und es wird ein russischer Unternehmer portraitiert, der sich weigert Schmiergeld zu zahlen und trotzdem weiter existiert.
Auf zwei Extra-Seiten wurden interessante Zahlen zusammengetragen, z. B. dass die Omnibusse, Straßenbahnen, U-, S- und Eisenbahnen im Jahr 2007 in Deutschland 10.642.000.000 Fahrgäste hatten, dass im Jahr 2008 118 Raubüberfälle auf deutsche Geld- und Werttransporte stattfanden, während diese Zahl in 1991 noch 504 betrug, und dass es 4 weibliche und 1.128 männliche Kapitäne auf deutschen Handelsschiffen gibt. Hier sieht man schon, dass es nicht nur rein um Logistik, sondern auch um das Thema Mobilität geht.
Das Magazin brand eins erscheint jeden Monat zu einem bestimmten Schwerpunktthema. 2009 waren das z. B. „Denken“, „Arbeit“ oder „Stabilität“ und es werden immer sehr interessante Unternehmen und Unternehmer vorgestellt. Ich bin jedenfalls seit einigen Jahren überzeugte Leserin der brand eins. Dass im März der Schwerpunkt auf die Logistik gelegt wurde, freut mich natürlich besonders und zeigt doch einmal mehr, dass dieses Thema allgemein immer wichtiger (genommen) wird.
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