In- und Out-Liste der Clusterentwicklung
Category Cluster Clustermanagement Hessen Wiesbaden HessenAgentur
Posted by Manuela Wehrle On 10.06.2008
Den Auftakt des Symposiums bildete der Vortrag einer Mitarbeiterin der EU-Kommission. Sie gab einen Überblick über aktuelle Entwicklungen beim Thema Clusterentwicklung auf EU-Ebene. Unter anderem präsentierte sie eine Liste der „Ins“ und „Outs“. Diese möchte Ihnen, liebe Leser, nicht vorenthalten.
In: - Partnerships - Better practice - Tools & instruments - Exit strategy
Das heißt beispielsweise: Die Europäische Kommission ist der Ansicht, dass die in den letzten Jahren aufgebauten und geförderten Netzwerke und Clusterinitiativen nun zu echten Partnerschaften mit echtem Wert für die Beteiligten ausgebaut werden müssen. Für Diskussion sorgte insbesondere auch der Begriff „Exit Strategy“. Gemeint war damit nicht die Frage, wie man aus der Clusterförderung aussteigen kann. Sondern es geht darum, dass (durch die EU geförderte) Clusterprojekte Strategien dafür entwickeln müssen, wie die erarbeiteten Ergebnisse und Leistungen nach Beendigung der Förderung weiter umgesetzt und gelebt werden. Die Liste der „Ins“ und „Outs“ wurde von den Symposiumsteilnehmern sehr interessiert aufgenommen und im weiteren Verlauf der Konferenz immer wieder diskutiert.
Hans Weigandt vom Hessischen Ministerium für Wirtschaft stellte den 1. Hessischen Clusterwettbewerb als ein Beispiel für ein Instrument der Clusterpolitik vor. Logistik RheinMain gehört mit zu den in diesem Wettbewerb prämierten Clusterinitiativen, wie kürzlich auch hier im Blog berichtet. Prof. Ralf Elbert von der TU Darmstadt gab wissenschaftliche Einblicke in das Thema Clusterentwicklung und -management. Darüber hinaus berichteten Vertreter verschiedener europäischer Clusterinitiativen über ihre Erfahrungen, z.B. im Automotive Cluster in Wielkopolska.
Zwischendurch und nach der abschließenden Podiumsdiskussion gab es genügend Gelegenheit zum Kontakteknüpfen und -auffrischen. Cluster bleiben also weiterhin ein „heißes“ Thema, wir werden in den nächsten Monaten dazu auch wieder von der Europäischen Kommission hören, und Logistik RheinMain arbeitet weiter am Ausbau seiner Logistikclusteraktivitäten.



