Zentrales Innovationsprogramm Mittelstand (ZIM): Ein neues Förderinstrument für kleine und mittelständische Unternehmen

6. August 2008 von Christos Mantzios

Das Zentrale Innovationsprogramm Mittelstand (ZIM) ist ein bundesweites, technologie- und branchenoffenes Förderprogramm für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) und für mit diesen zusammenarbeitenden wirtschaftsnahen Forschungseinrichtungen. Das ZIM wurde am 1. Juli 2008 gestartet und bietet kleinen und mittleren Unternehmen bis Ende 2013 eine Unterstützung ihrer Innovationsbemühungen. Zunächst werden Kooperations- und Netzwerkprojekte gefördert. Ab 2009 sollen auch Einzelprojekte gefördert werden.
Damit ist das ZIM das Förderprogramm des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie (BMWi) für die marktorientierte Technologieförderung der innovativen mittelständischen Wirtschaft in Deutschland. Unter dem Motto „Impulse für Wachstum“ soll die Innovationskraft der kleinen und mittleren Unternehmen nachhaltig unterstützt und ein Beitrag für deren Wachstum und Wettbewerbsfähigkeit geleistet werden.
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Förderberatung für Forschung und Innovation

1. August 2008 von Christine Contreras

Wer Fördermittel für ein eigenes Projekt beantragen oder sich an einer Ausschreibung beteiligen will, hat mitunter Mühe aus der Vielzahl an Fördertöpfen für sich die richtigen zu finden. Gerade kleinere Unternehmen tun sich dabei oft schwer, die notwendigen Kapazitäten aufzubringen. Dem will die Bundesregierung jetzt Abhilfe schaffen. Dazu hat sie die zentrale Förderberatung „Forschung und Innovation“ eingerichtet. Unter einer kostenlosen Telefonnummer und einem Internetportal können Forschungseinrichtungen und Unternehmen künftig aus einer Hand Informationen zur Forschungs- und Innovationsförderung erhalten. Das Angebot richtet sich ausdrücklich auch an “Förderneulinge”, um Hemmungen gegenüber der “Antragsbürokratie” abzubauen. Den Rest des Eintrags lesen »

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Mobilitätsknoten als Innovationsdrehscheiben

24. Mai 2008 von Manuela Wehrle

So lautete das Motto der diesjährigen Real Corp – der internationalen Konferenz für Stadtplanung, Regionalentwicklung und Informationsgesellschaft. Sie fand zum 13. Mal in Wien statt. Dabei trafen rund 300 Experten aus den Bereichen Stadt- und Raumplanung, Verkehrsplanung, Informations- und Kommunikationstechnologie, Architektur, Ökologie und Immobilien zu einem Wissens- und Erfahrungsaustausch zusammen. Hier ein paar Einblicke in ausgewählte Inhalte der Konferenz – durchaus auch interessant für die Logistikregion Rhein-Main.

Verkehrsknotenpunkte wie zum Beispiel Flughäfen und Bahnhöfe entwickeln sich in rasanter Form zu Wirtschaftszentren. Dies ist insbesondere am Phänomen der “Airport Cities” zu beobachten. Diese entwickeln sich mittlerweile zu Rivalen der traditionellen Stadtzentren. Darauf verwies gleich zu Beginn der Konferenz in seiner Key Note David Prosperi, Professor am Department für Stadt- und Regionalplanung der Florida Atlantic University in den USA. Als wichtigen Indikator für die Bedeutung eines Flughafens oder einer Airport City als „Wissensdrehscheibe“ nannte er die „Connectivity“, d.h. die Verbindungen eines Flughafens im Personenflugverkehr zu anderen Destinationen weltweit. Je höher der Wert, um so besser: Dann kann der Austausch zwischen Menschen aus aller Welt gefördert werden.

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Wissenschaft und Wirtschaft – Partner für mehr Innovation

25. Februar 2008 von admin

Die Wissensinitiative Logistik RheinMain hat im Dezember 2007 gemeinsam mit seinen rund 70 Partnern aus Wissenschaft und Wirtschaft eine Antragsskizze für den Spitzencluster-Wettbewerb des Bundesministeriums für Bildung und Forschung eingereicht. Mit diesem Antrag sollen wichtige Weichen für die Zukunft der Logistik in der Rhein-Main-Region gestellt werden. Die hiesige Logistik muss sich wachsenden europäischen und internationalen Herausforderungen stellen. Vor dem Hintergrund der Lissabon-Strategie der Europäischen Union und der Hightech-Strategie der Bundesrepublik Deutschlands nimmt das Logistik-Cluster in Rhein-Main diese Herausforderung an.
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Clusters, Innovation, and Competitiveness

13. Februar 2008 von Christine Contreras

Link: Clusters, Innovation, and Competitiveness

“Clusters, Innovation, and Competitiveness:New Findings and Implications for Policy”
Professor Michael E. Porter , Institute for Strategy and Competitiveness Harvard Business School
European Presidency Conference on Innovation and Clusters, 22-23 January 2008, Stockholm

Im Januar haben Manuela Wehrle und Falk Raschke für Logistik RheinMain an der Conference on Innovation and Clusters in Stockholm teilgenommen und bereits hier darüber berichtet.

Vor Kurzem wurde die offizielle Dokumentation der Veranstaltung im Internet veröffentlicht. Darunter sind Videoaufzeichnungen und Präsentationen, von denen wir Ihnen neben denen von Michael E. Porter drei weitere empfehlen möchten:
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Cluster-Experten, Cluster-Memorandum und Networken wie Nobelpreisträger – Konferenz in Stockholm

29. Januar 2008 von Christine Contreras

Am 22. und 23. Januar 08 fand in Stockholm die „European Presidency Conference on Innovation and Clusters“ statt. Neben Ministern und anderen hochrangigen Vertretern nationaler und regionaler Regierungen in Europa, Cluster-relevanten Einrichtungen und Unternehmen nahmen auch wir von Logistik RheinMain mit zwei Vertretern an der Konferenz teil. Auf der Veranstaltung wurden Ansätze für Clusterpolitik diskutiert, um Europa fit für die Entwicklung von weltweit führenden Clustern zu machen. Da Logistik RheinMain eine seiner Hauptaufgaben darin sieht, das Logistikcluster in unserer Region weiterzuentwickeln, bot die Konferenz eine gute Möglichkeit zum Austausch mit Clusterexperten aus ganz Europa.
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Logistik RheinMain ist Gründungsmitglied der “Arbeitsgemeinschaft der Logistikinitiativen Deutschlands”

25. Oktober 2007 von Christine Contreras

Neue Schubkraft für den Logistikstandort Deutschland

Die regionalen Logistik-Metropolen in Deutschland sollen in Zukunft noch stärker werden. Mit diesem Ziel haben sich jetzt bundesweit starke regionale Logistik-Netzwerke in der „Arbeitsgemeinschaft der Logistik-Initiativen Deutschlands“ zusammengeschlossen. Die neu gegründete Arbeitsgemeinschaft versteht sich als gemeinsame nationale Plattform für die Stärkung des Logistikstandortes Deutschland und soll vor allem Ansprechpartner für die Politik und die internationale Standortvermarktung sein.

Die regionalen Logistiknetzwerke in Bayern, Berlin-Brandenburg, Bremen, Hamburg, Niedersachsen und RheinMain werden überregionale gemeinsame Themen bundesweit koordinieren. „Durch das Aufgreifen zentraler Themen will die ‚Arbeitsgemeinschaft der Logistik-Initiativen Deutschlands’ zu einer Stärkung des Logistikstandortes Deutschland beitragen“, sagt Prof. Dr. Peer Witten, Sprecher der Logistik-Initiative Hamburg. Die Arbeitsgemeinschaft stellt eine bundesweite Vernetzung der großen erfolgreichen Logistikcluster dar. Dabei handelt es sich bewusst nicht um die Gründung eines neuen Branchenverbandes oder -vereines. Denn die Grundmaxime der Arbeitsgemeinschaft der Logistik-Initiativen Deutschlands lautet: ‚All business is local’.“ Mittel- und langfristig will sich das Bündnis öffnen für weitere regionale Logistiknetzwerke, die einen größeren zusammenhängen Clusterraum bilden und eine bundesweite Bedeutung erlangt haben.

arbeitsgemeinschaft_logistikinitiativen.jpg
(v.l.n.r.) Dr. Norbert Wagener (Berlin-Brandenburg), Prof. Dr. Stefan Walter (Rhein-Main), Gernot Lobenberg (Hamburg), Prof. Dr. Peer Witten (Hamburg), Prof. Dr. Ludger W. Wilken (Berlin-Brandenburg), Prof. Peter Klaus (Bayern), Wolf Lampe (Bremen), Prof. Dr. Ralf Elbert (Rhein-Main) und Stefan Schröder (Niedersachsen)

Bei einem Arbeitstreffen der Arbeitsgemeinschaft am Rande des Deutschen Logistik Kongresses in der vergangenen Woche in Berlin wurden Ziele, Arbeitsschwerpunkte sowie eine schlanke Organisation vereinbart. Die Schwerpunkte der Zusammenarbeit liegen in den vier Aufgabenfeldern: Verkehrsinfrastruktur, nationales und internationales Marketing für den Logistikstandort Deutschland, Qualifizierung sowie Innovationen in der Logistik. Gastgeber des ersten Arbeitstreffens nach der Gründung der Arbeitsgemeinschaft Ende August in Hamburg war das LogistikNetz Berlin-Brandenburg. Alle Treffen finden wechselweise vor Ort bei den regionalen Netzwerken statt.
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IHK: Innovationnachrichten aus Hessen August 2007

2. August 2007 von Christine Contreras

Monatlich versendet die IHK Innovationsberatung einen Newsletter, der auch Informationen zu unseren Themengebieten Logistik und Wissen enthält. Mit freundlicher Genehmigung der Redaktion veröffentlichen wir hier einen Auszug der Innovationsnachrichten aus Hessen:

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Logistik und Innovation in Rhein-Main

16. Juli 2007 von Christos Mantzios

Es ist gut, dass die Logistikakteure in Rhein-Main sehr oft über das Thema Innovation sprechen, es ist auch gut, dass diese Akteure mittlerweile den breiten Innovationsbegriff benutzen. Von Logistikern der Region habe ich erfahren dass dieser Begriff jahrelang vernachlässigt wurde. Die Logistik in Rhein-Main habe sich viel zu lange allein auf das „Tagesgeschäft“ konzentriert. Die Logistik in Rhein-Main habe sich viel zu lange allein auf die Forschung konzentriert und nicht auf die Umsetzung der Ergebnisse ihrer Forschung. Jetzt sind die Gelegeheiten und die Chancen gegeben um den Kurs zu korrigieren.

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