Logistik Blog
Wissen vernetzen – Impulse geben
Deutsche Universitäten im Wandel mit Web 2.0
28. Januar 2008 von
Christine Contreras
„Eine gute Internetsuche wird Teil der Schulbildung“ behauptet die Führungsmannschaft von Google am vergangenen Freitag in einem FAZ-Interview.
Naja, es ist wohl nicht zu leugnen, dass Internetsuche schon heute eine wichtige Rolle in der Vervielfältigung Erstellung von Hausaufgaben und Referaten spielt, aber lernen die Kinder und Jugendlichen diese Fertigkeiten wohl eher von Altersgenosssen und durch das “spielerische Lernen” im täglichen Gebrauch. Viel wichtiger erscheint mir, die analytischen Fertigkeiten zu schulen, die man braucht, um der Informationsflut die relevanten und verlässlichen Daten zu entziehen – und so ganz neu ist dieser Anspruch an die Bildungsinstitutionen auch nicht.
Mal schauen, was das Web 2.0 an den Universitäten ‘anrichtet’:
Jochen Robes vom Weiterbildungsblog hat in seinem Eintrag Campus 2.0 vom 25.Januar auf ein paar lesenswerte Artikel zum Thema Web 2.0-Tools an deutschen Universitäten hingewiesen. Hier die von ihm ausgewählten Zitate und Links zu den Originaltexten:
“Die neuen Medien dürfen an den Hochschulen nicht vor allem unter dem Kostenaspekt gesehen werden. Es geht einfach nicht mehr ohne sie. Wenn die heute 17-Jährigen an die Hochschulen kommen, dann kennen sie einen großen Teil von Angeboten aus der Palette von Social Software (wie Myspace, Facebook, Studi-VZ) als etwas völlig Selbstverständliches. Und wenn dann die Universitäten nicht mitziehen, dann werden diese Studenten ihren Wissensaustausch gänzlich jenseits der Bildungsinstitutionen organisieren, in ihren individuellen und kommerziell organisierten Netzwerken.”
Interview mit Friedrich Hesse, FAZjob.NET, 12 Januar 2008
Michael Kerres (Uni Duisburg-Essen):
“Mit den Web 2.0-Tools sind längst nicht alle Studierenden vertraut.”
Dorte Huneke, “E-Universität”. Das zweite Leben der Hochschulen, FAZjob.NET, 12 Januar 2008
Wolfgang Frühwald, Germanist:
“Es wäre eine Verschwendung, wenn wir die gegenwärtige Studentengeneration, die bildungswillig und bildungsfähig ist, enttäuschen. Wenn ich sehe, was meine Enkelkinder für Facharbeiten in der Schule abliefern, dann bin ich immer wieder beeindruckt. Dieses Niveau hatten früher Studienarbeiten. In meinen letzten Jahren an der Universität waren rund zwei Drittel meiner Studenten gut bis sehr gut. Mindestens zehn Prozent davon waren besser als ich. Das meine ich ganz ernst.”
Interview mit Wolfgang Frühwald, Die ZEIT, 17 Januar 2008
Hier noch etwas zum Wandel der deutschen Hochschulen:
Manuel J. Hartung und Jan-Martin Wiarda: Der große Feldversuch, Die ZEIT, 17 Januar 2008
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Presseschau KW 02 + 03
21. Januar 2008 von
Christine Contreras
Die gesammelten Nachrichten aus unserem News-Ticker der letzten zwei Wochen finden Sie hier:
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BestLog bietet Online-Datenbank für Logistikstudiengänge
15. Januar 2008 von
Christine Contreras
Die Logistik bietet international zahlreiche Möglichkeiten für Ausbildung und Studium. Einen Überblick ermöglicht die englischsprachige Online-Datenbank von BestLog, die über 500 Studien- und Ausbildungsangebote aus ganz Europa bereithält. Hier kann man nach der kostenfreien Registrierung per Freitextsuche oder über Kriterien wie Länder, Themengebiete oder Lehrsprache nach passenden Ausbildungsangeboten suchen. Anbieter haben des Weiteren die Möglichkeit, Angaben zu Zulassungskriterien, Studiengebühren, Teilnehmerzahl und Zielgruppen einzutragen.
Die Datenbank ist Teil einer europäischen Wissensplattform der Logistik und wird von der Europäischen Kommission finanziert.
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Global Supply Chain Management steht an erster Stelle, wenn es um Weiterbildung geht
10. Januar 2008 von
Christine Contreras
Die Ohio State University führt seit 36 Jahren eine Umfrage zum Thema “Karriere in der Logistik” durch. 2007 wurde u.a. die Frage gestellt: Welche Weiterbildung würden sie machen, wenn sie dafür 90 Tage zur Verfügung hätten. Die Antworten waren wie folgt:
1. Global Supply Chain Management
2. Strategic management and planning/forcasting
4. Lean Logistics
5. Financial management impact/accounting
6. Global logistics
7. Information technology applications/integration
Download der Studie:
http://cscmp.org/downloads/public/career/careerpatterns07.pdf
(via Beat Schlumpf)
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RFID kann weitaus mehr…
1. Oktober 2007 von
Andreas Martin Braun
Seit Jahren begegnet mir als IT-Techniker das Thema Datenschutz. Seit ich hier bei Logistik-RheinMain als Projektassistent/Informatiker angefangen habe, konnte ich erstmals einen ausführlichen Blick auf das Für und Wider der RFID-Chips werfen.
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Mit Lerntechnologien neue Wissensmärkte erschließen
26. September 2007 von
Christine Contreras
Wissensmärkte – ein Begriff, der von einigen Jahren noch heftige Abwehrreaktionen in der deutschen Bildungslandschaft hervorgerufen hätte, war das Buzzword der gestrigen Abschlusskonferenz des Programms LERNET des BMWi in Berlin.
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Logistikwissen braucht die Medien. Brauchen die Medien Logistikwissen?
19. Juli 2007 von
Christos Mantzios
Der Historiker Henry Thomas Buckle pflegte zu sagen, dass der „…größte Feind des Fortschritts nicht der Irrtum ist, sondern die Trägheit…“. Diese Erkenntnis passt zu meinem heutigen Thema.
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Logistik und Innovation in Rhein-Main
16. Juli 2007 von
Christos Mantzios
Es ist gut, dass die Logistikakteure in Rhein-Main sehr oft über das Thema Innovation sprechen, es ist auch gut, dass diese Akteure mittlerweile den breiten Innovationsbegriff benutzen. Von Logistikern der Region habe ich erfahren dass dieser Begriff jahrelang vernachlässigt wurde. Die Logistik in Rhein-Main habe sich viel zu lange allein auf das „Tagesgeschäft“ konzentriert. Die Logistik in Rhein-Main habe sich viel zu lange allein auf die Forschung konzentriert und nicht auf die Umsetzung der Ergebnisse ihrer Forschung. Jetzt sind die Gelegeheiten und die Chancen gegeben um den Kurs zu korrigieren.
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“Factory Second Life” – Fraunhofer IPA plant eine virtuelle Fabrik in Second Life
16. Juli 2007 von
Christine Contreras
Second Life dürfte den meisten ‘digitalen Immigranten’ des Internets kaum ein Begriff sein. Das ist eine virtuelle 3D-Welt, die seit 2003 existiert und weltweit schon sieben Millionen registrierte Nutzer hat, die sich dort virtuelle Identitäten / Avatare eingerichtet haben. Was bisher nur Unterhaltungswert hatte, wird zunehmend auch von Unternehmen und Politikern als Kommunikations- und Marketingmittel entdeckt. Ganz neu ist nun die “Factory Second Life” des Fraunhofer IPA, die damit eine virtuelle Fabrik in Second Life aufbauen wollen.
Die Experten des Fraunhofer IPA glauben, dass Unternehmen zukünftig die Möglichkeiten des dreidimensionalen Internets nutzen, z. B. durch parallelisierte Planung und Steuerung mehrerer Werke oder durch Konzepte des gegenseitigen Benchmarks und Lernens über Standorte sowie innerhalb und außerhalb der eigenen Unternehmensgrenzen zur Mitarbeiter- und Lieferantenqualifizierung. Deshalb sollen demnächst auch Workshops, Seminare und Konferenzen zu den Themen Fabrikplanung, Logistik sowie Produktionsplanung und -steuerung in der virtuellen Welt angeboten werden.
Mehr Informationen gibt es in der Pressemitteilung vom 13.07.2007:
http://idw-online.de/pages/de/news218801
oder direkt bei
Fraunhofer-Institut für Produktionstechnik und Automatisierung IPA
Dr.-Ing. Holger Barthel
Telefon: +49(0)711/970-1966, E-Mail: barthel@ipa.fraunhofer.de
http://www.ipa.fraunhofer.de
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Supply Management Forum der EBS-Studenten
12. Juli 2007 von
Christine Contreras
Podiumsdiskussion des Supply Management Forum 2007 (30.03.2007) *
Zukunftsfaktor Region: Wissen vernetzen, gemeinsam profitieren
Constantin Westkott (Vice-Chairman des ebs Supply Management Forum e.V.) berichtet und bietet einen Ausblick auf das SMF 2008:
Professionelle Organisation eines Großevents mit 300 Besuchern zu aktuellen Trends zu veranstalten ist eine Sache, das aber neben einem Studium zu meistern eine andere. Jedes Jahr organisiert ein Studententeam der EBS das ebs Supply Management Forum, wozu namhafte Fachleute der Branche als Referenten und Workshopleiter eingeladen werden. Eine gelungene Mischung zwischen Recruiting, Vorträgen und Workshops wird durch ein exklusives Rahmenprogramm abgerundet. Networking und Kontaktpflege spielen daneben eine herausragende Rolle für alle Teilnehmer.
Das ebs Supply Management Forum 2007 verlief für alle Beteiligten sehr erfolgreich. In verschiedenen Vorträgen wurde durch Referenten aus Politik, Wirtschaft und Industrie das Thema „Strategies in Changing Environments – Challenges of Supply Chain Leadership“ aus unterschiedlichen Perspektiven beleuchtet. Die im Video wiedergegebene Podiumsdiskussion vollendete den Tag und zeigte die Entwicklung und Trends der Logistik im RheinMain Gebiet.
Für das Forum 2008 „Supply Chain Security – Driving Performance to the Top“ laufen die Vorbereitungen bereits auf Hochtouren. Informationen gibt es unter: www.ebs-smf.de
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* Teilnehmer der Podiumsdiskussion 2007:
Prof. Dr. Stefan Walter
Professor für Logistik-Management, insbesondere Dokumentenlogistik, Supply Management Insitute SMI
Dr. Christian Langhagen-Rohrbach
Referent Grundsatzfragen Verkehrspolitik/Logistik, Hessisches Ministerium für Wirtschaft, Verkehr und Landesentwicklung
Edmund Schmitz
Mitglied der Geschäftsleitung, Vertrieb und Controlling, G.L. Kayser GmbH & Co. KG
Klaus Hoffmann
Geschäftsführer, Dow Corning GmbH Wiesbaden
Dr. Klaus-Peter Jung
Mitglied der Geschäftsleitung, Miebach Logistik GmbH
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