Logistik Blog
Wissen vernetzen – Impulse geben
Rückblick auf transport logistic und Kooperationsforum Logistik
3. Juli 2009 von
Manuela Wehrle
Logistik RheinMain war in den vergangenen Monaten auf zahlreichen Veranstaltungen präsent. Von zwei Veranstaltungen gibt es hier einige Eindrücke: der Messe transport logistic in München und dem Kooperationsforum Logistik in Aschaffenburg.
Zu den fast 1.800 Ausstellern auf der diesjährigen transport logistic zählten u.a. Logistik RheinMain mit einer Reihe von Partnern und Unterausstellern, integriert in den hessischen Gemeinschaftsstand: Gründungsinitiative Frankfurt HOLM, die Wirtschaftsförderungen der Städte Wiesbaden und Frankfurt am Main, Grundstücksentwicklungsgesellschaft Gateway Gardens, OFB, SMI/EBS, RMV, FH Frankfurt, Wirtschaftsförderung Region Frankfurt RheinMain, BrainNet, Teradata,
Goethe Uni Frankfurt, Hochschule Fresenius, TU Darmstadt und LogistikNetz Bayerischer Untermain.
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Mitaussteller gesucht: Hessischer Gemeinschaftsstand auf der transport logistic 2009 in München
2. September 2008 von
Christine Contreras
Das Hessische Ministerium für Wirtschaft, Verkehr und Landesentwicklung (HMWVL) hat sich dazu entschieden, auch im kommenden Jahr wieder an der transport logistic mit einem hessischen Gemeinschaftsstand teilzunehmen. Die Hessen Agentur ist damit beauftragt, diesen Stand auszurichten und interessierten Logistikakteuren aus Hessen die Möglichkeit zu bieten, sich als Mitaussteller mit einem eigenen Präsentationsplatz zu beteiligen. Laut Hessen Agentur werden die letzten der 10 Plätze in dieser Woche vergeben.
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Ökologie und Logistik
21. Juni 2007 von
Christine Contreras
Der warme Winter, der trockene April und heftige Stürme haben in Deutschland die öffentliche Diskussion über den Klimawandel angeheizt. Können Maßnahmen wie Stadt-Maut, Emissionsauflagen oder Geschwindigkeitsbeschränkungen den Treibhauseffekt stoppen? Das sind wichtige Themen für die Transport- und Logistikbranche, die von Mobilität und Wirtschaftswachstum lebt. Die Eröffnungsveranstaltung der Messe transport logistic 2007 beschäftigte sich daher mit der Frage: „Ökologie, Mobilität und Logistik – ein Gegensatz?“
Pressemitteilung der transport logistic 2007
Leider gibt es keine offizielle Aufzeichnung der Eröffnungsveranstaltung und Diskussion vom 12.6.2007. Mit der freundlichen Genehmigung der TL Projektleitung haben wir aber ein paar Sequenzen aufgezeichnet und können Sie hier nun zur Verfügung stellen.
Kurz zusammengefasst gab es ein Bekenntnis zu Umweltstandards – allerdings unter der Prämisse, dass sie nicht die Wurzeln der wirtschaftlichen Entwicklung und Wettbewerbsfähigkeit auf dem globalen Markt angreifen dürften. Chancen für Umweltstandards sahen die Redner in einer Effizienzsteigerung und höheren Transportkosten durch LKW- und PKW-Maut. Die so gewonnenen Gelder müssten dann aber gezielt in eine verbesserte Infrastruktur zurückgeführt werden. Es wurde betont, dass eine Vernetzung der Akteure dringend notwendig sei und man nicht auf den von allen begrüßten Masterplan Güterverkehr und Logistik warten könne.
Schade, dass zu der Diskussion keine Vertreter der Nachhaltigkeit und Ökologie eingeladen waren. Ich denke, dass es dringend notwendig wäre, diese Akteure miteinzubeziehen – nicht zuletzt um Feindbilder abzubauen und miteinander in einen zielführenden Dialog zu kommen.
Da ich ein paar Jahre in der entwicklungspolitischen Bildung gearbeitet habe, weiß ich einerseits, wie starr doch die Vorurteile auf beiden Seiten verhaftet sein können, meine aber auch, dass es ein großes, unerkanntes Potential für die Zusammenarbeit gibt. Insbesondere betrifft dies die Arbeit der deutschen Wirtschaft in Afrika, Asien und Lateinamerika. Die Akteure der Entwicklungszusammenarbeit und Nachhaltigkeit verfügen über gute Kenntnisse der regionalen Gegebenheiten, erstklassige Kontakte zu Politikvertretern und dortigen Fach- und Führungskräften, die in Deutschland gearbeitet und studiert haben.
Darüber hinaus gilt, dass sich nur gemeinsam die dringend notwendige Umsetzung von Umweltstandards zum Klimaschutz und die Akzeptanz von möglicherweise steigenden Kosten für den Endverbraucher durchsetzen lassen.
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transport logistic 2007: Wissen vernetzen – Impulse geben
20. Juni 2007 von
Christine Contreras
Logistik RheinMain. Die Wissensinitiative, Wiesbaden präsentierte erstmals auf der transport logistic 2007 ihre Vernetzungsangebote zu Logistikwissen, Kommunikation und Clustermanagement im Rhein-Main-Gebiet.
Unser Informationsangebot befand sich auf dem Gemeinschaftsstand der Hessen Agentur in Halle B4, wo Falk Raschke, Leiter der Geschäftsstelle, Christine Contreras, Projektmanagerin Marketing + Events, als auch Werner Backes, Amt für Wirtschaft und Liegenschaften der Stadt Wiesbaden, für Fragen der Besucher zur Verfügung standen.
Ein besonderes Highlight war der Besuch des Staatsekretärs Klaus-Peter Güttler, der sich als ausgesprochen gut informiert über die Vorhaben von Logistik RheinMain zeigte. Er begrüßte die gemeinsame Initiative von EBS, SMI und Stadt Wiesbaden und lobte die schnellen Erfolge des erst drei Monate alten Projekts. Wie bereits in dem jüngst publizierten Grundsatzpapier seines Ressorts betonte er, dass die gute Zusammenarbeit zwischen dem von ihm neu initiierten Referat für Logistik und Logistik RheinMain fortgesetzt und ausgebaut werden solle. So freue er sich auf seine Teilnahme am Wissenschaftsforum, wo er als Podiumsmitglied gemeinsam mit Prof Christopher Jahns, hier als Sprecher der Executive Commission Logistik, und Vertretern aus Finance, Pharma und Wissen über den Wissens- und Wirtschaftsstandort Rhein-Main diskutieren wird.
Schon in einem informellen Gespräch zwischen EBS-Rektor Jahns und dem Staatssekretär auf dem später stattfindenden Hessenabend wurde klar, dass die Vernetzung der Logistikakteure und ein effizientes Clustermanagement in der Region ein Thema ist, welches in den kommenden Jahren nur gemeinsam ausgebaut werden kann. Auf der nächsten transport logistic 2009 möchte zeigen können, was die zwei ersten Jahre der Initiative für die Region gebracht haben. Vorbild für einen starken Auftritt einer Logistikinitiative seien dabei Hamburg und Berlin-Brandenburg.
Doch Logistik RheinMain musste sich auch 2007 nicht verstecken: Der Messeauftritt wurde von einer täglich stattfindenden Diskussionsreihe zu Themen der Vernetzung und des Clustermanagements Logistik begleitet. Fachleute aus Wirtschaft, Wissenschaft und Politik diskutierten über Wege und Widerstände der Vernetzung, Public-Private-Partnership, Logistik als Wirtschaftsmotor und den Zukunftsfaktor Region.
Die Diskussionsreihe von Logistik RheinMain eröffnete mit einer Vorstellung des Projektes am 12.6. Am Mittwoch, den 13.6., richteten Dr. Christian Langhagen-Rohrbach (Hessisches Ministerium für Wirtschaft), Ministerialrat Rudolf Escheu (Bayerisches Staatsministerium für Wirtschaft) und als Vertreter der Wirtschaft Rudolf Hämel (ProLogis Germany Management GmbH) den Fokus auf die Logistik als Motor der wirtschaftlichen Prosperität in der länderübergreifenden Region Rhein-Main. Donnerstag, den 14.6., diskutierten Prof. Dr. Stefan Walter (European Business School) und Werner Backes (Wirtschaftsförderung der Stadt Wiesbaden) mit Jasmine Grams (RSBK GmbH) über den Nutzen einer Public-Private-Partnership zugunsten der Logistik-Community. Am Freitag, den 15.6. ging es um den Sinn und Zweck von regionalen Netzwerken im Zeitalter der Globalisierung und den Rahmenbedingungen eines zu gründenden, überregionalen Netzwerkes der regionalen Netzwerke für Logistik: Es diskutierten Gernot Lobenberg (Logistik-Initiative Hamburg), Dr. Norbert Wagener (Logistik-Netz Berlin-Brandenburg) und Falk Raschke (Logistik RheinMain).
Alle vier Veranstaltungen werden in den nächsten tagen als Videostream auf www.logistikblog.org dokumentiert.
Externer Link: Grundsatzpapier zur Situation der Logistik in Hessen
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Kann ich Ihnen behilflich sein?
14. Juni 2007 von
Christine Contreras
Messe: Give-aways, Diskussionen, Visitenkarten, Hühneraugen und Hostessen. Der Tag beginnt morgens um 7 mit den Sachen, die man um 2.30 a.m leichtfertig auf den nächsten Tag verschoben hat und endet um 2.30 a.m mit der Feststellung, dass man schon seit Minuten auf den gleichen Fleck an der gelockerten Krawatte des Gegenüber gestarrt hat. So viel zu Social Networking, Messe und anderem Irrsinn…. Kurzum: die transport logistic läuft bestens. Wir haben viele neue Kontakte geknüpft, viel diskutiert und präsentiert, sind über unsere Grenzen hinaus gewachsen und haben eine Menge gelacht, gefrotzelt und genetworkt. So. Und nun Biergarten. Morgen erzähle ich dann wie Prof. Jahns nach einem gestrecktem Galopp über bayerische Äcker auf einem Trecker zur BVL-Sitzung gefahren ist…
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