Unter dem Vorsitz von EBS Rektor Christopher Jahns wird am morgigen Dienstag, den 26.6.2007, erstmals eine hochkarätige Executive Commission Logistik mit namhaften Akteuren der Wissenschaft und Wirtschaft aus dem Rhein-Main-Gebiet zusammen kommen, um einen Thesenkatalog im Rahmen des Frankfurter Wissenschaftsforums an hessische Spitzenpolitiker zu übergeben.
Mit der Executive Commission Logistik, die inhaltlich und wissenschaftlich von Logistik RheinMain begleitet wurde, bietet sich den Spitzenvertretern der Rhein-Main-Region aus Wissenschaft, Wirtschaft und Politik erstmals eine öffentlichkeitswirksame Plattform für den Austausch und für gemeinsame Ziele. Das Wissenschaftsforum formuliert dabei die umfassende Aufgabe an die Spitzenvertreter aus Wissenschaft, Wirtschaft und Politik: Ein Bild über die Zukunft der drei entscheidenden Schlüsselindustrien Finanzen, Logistik und Pharma für die Region zu entwerfen, in Thesen zu verdichten und daraus die standortpolitischen Konsequenzen zu diskutieren.
Wie werden die Branchen im Zeithorizont bis 2020 aussehen? Wie werden sie die Region prägen? Vor welchen Herausforderungen im internationalen Wettbewerb stehen sie? Das Forum geht für die Beantwortung dieser Fragen neue Wege. Das Ziel ist klar: An einem Abend allen Sachverstand und alle Entscheidungskompetenz zu bündeln, um neue Zukunftspotenziale zu erschließen und die Wissensregion FrankfurtRheinMain voran zu bringen.
Die Wirtschaftsinitiative FrankfurtRheinMain bietet neben der Logistik auch den Bereichen Finance und Pharma mit eigenen Executive Commissions die Möglichkeit, neue Wege und Chancen für eine Stärkung der Region zu präsentieren. Ziel ist es, die Entwicklung und Bedeutung der drei Branchen für die Region Rhein-Main aufzuzeigen und gemeinsam Lösungen für eine überregionale Positionierung als Wissensregion zu finden.
„Die Logistik hat eine hohe Bedeutung für den Standort Rhein-Main“, erklärt EBS Rektor Christopher Jahns. „Sie ist ein Boom-Sektor mit einem klaren Wachstumstrend. Rhein-Main muss als Logistikstandort gestärkt werden, um zu mehr Wettbewerbsfähigkeit, Wachstum und Beschäftigung zu gelangen.“ Nachhaltige Impulse dafür seien aber nur im Einklang zwischen Wissenschaft, Wirtschaft und Politik zu erreichen. Trotz günstiger Ausgangsbedingungen für den Logistikstandort Rhein-Main werden nach Auffassung der Logistikexperten aus der Wissenschaft die weiteren Wachstumsaussichten zurzeit noch nicht effizient genutzt und teilweise erheblich eingeschränkt. Am Beispiel des Ausbaus des Flughafens Frankfurt am Main, immerhin der größte Frachtflughafen Europas, werde diese Problematik besonders deutlich.
Den Höhepunkt der Veranstaltung im Forum der Messe Frankfurt bildet eine öffentliche Podiumsdiskussion mit folgenden Teilnehmern:
Sprecher der Executive Commissions
.. Logistik: Prof. Dr. Christopher Jahns, EBS
.. Finance: Dr. Hans Reckers, Mitglied des Vorstandes, Deutsche Bundesbank
.. Pharma: Prof. Dr. Manfred Schubert-Zsilavecz, Johann Wolfgang Goethe-Universität, Frankfurt
sowie Prof. Beatrice Weder di Mauro, Johannes-Gutenberg-Universität Mainz
Prof. Rudolf Steinberg, Präsident der Goethe-Universität Frankfurt
Alois Rhiel, Hessischer Wirtschaftsminister Klaus-Peter Güttler, Staatssekretär des hessischen Wirtschaftsministeriums
Weitere Informationen zum Wissenschaftsforum unter: www.wifrm.de